Ursachen von Magen Darm Beschwerden

Magen Darm Beschwerden sind sehr unangenehm und oftmals schmerzhaft. Zu den häufigsten Beschwerden zählen sicherlich Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen. Die Ursachen dafür sind vielfältig – von einer Virusinfektion bis hin zu Stress.

Magen Darm Virus

Nahezu jeder hatte schon einen Magen Darm Virus. Ganz plötzlich wird einem schlecht, Magenkrämpfe treten auf und man muss sich übergeben. Gerade im Winter verbreiten sich diese Viren häufig, betroffen sind oftmals Schul- oder Kindergartenkinder und generell alle, die viel Kontakt zu anderen Menschen haben.

Dabei ist es gar nicht so schwer, sich vor einem Magen Darm Virus zu schützen. Oberstes Gebot ist Hygiene. Wer unterwegs war, sollte sich die Hände waschen, auch vor jeder Mahlzeit ist dies dringend anzuraten. Und vielleicht sollte man in den Zeiten, in denen die Viren grassieren, engen Kontakt mit anderen meiden.

Hat es jedoch einen erwischt ist es wichtig, vor allem den Flüssigkeitsverlust zu kompensieren. Viel Tee trinken und meist ist die Erkrankung nach einigen Tagen vorbei.

Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung

Jeder weiß, dass wir unsere Ernährung zu fetthaltig und zu energiereich ist. Viele bewegen sich dann auch noch zu wenig. So sind Magen Darm Beschwerden vorprogrammiert. Wer so viel isst, bis er fast platzt, muss sich über Völlegefühl und Übelkeit nicht wundern. Nicht ohne Grund heißt es im Volksmund: „Nach dem Essen sollst du ruhen, oder 1000 Schritte tun.“. Viel Bewegung regt die Verdauung an, so dass regelmäßige Spaziergänge oder Touren mit dem Fahrrad für Jeden selbstverständlich sein sollten.

Stress und Probleme als Auslöser von Magen Darm Beschwerden

Dass Stress und Probleme buchstäblich auf den Magen schlagen können, ist seit langem bekannt. Mediziner sprechen von dem Enterischen Nervensystem, kurz ENS. Das ENS steuert und reguliert die Bewegung der Muskeln von Magen und Darm und steuert alle dazugehörigen Prozesse wie Aufnahme und Verdauung von Nahrung. Mehr als 100 Millionen Nervenzellen sind daran beteiligt. Wem diese Verbindung bewusst ist, dem ist auch klar, dass sich Stress sich auf den gesamten Verdauungsvorgang auswirkt. Wer aufgrund von psychischen Belastungen Magen Darm Beschwerden hat, sollte seinen Stresspegel unbedingt vermeiden, damit die Beschwerden nicht dauerhafter Natur sind.

Iberogast.de gibt einen umfassenden Überblick über Magen Darm Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen und Völlegefühl sowie mögliche Ursachen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Oftmals sind Magen Darm Beschwerden nach einigen Tagen vorbei. Wenn aber ganz plötzlich heftige Schmerzen auftreten, sollte man nicht zögern, zum Arzt zu gehen. Er kann eine Blinddarmentzündung ausschließen. Auch wer sich sehr häufig übergeben muss oder sich die Beschwerden einfach nicht mildern und dabei immer schlapper und schwächer wird, sollte zum Arzt gehen. Ein sehr hoher Flüssigkeitsverlust kann bedrohlich werden. Generell sollte bei immer wiederkehrenden Beschwerden ein Arzt konsultiert werden. Nur ein Arzt kann organische Ursachen feststellen bzw. ausschließen. Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig in die Arztpraxis gehen.

Durch die Schamlippenverkleinerung befreit Sport machen

Mittlerweile ist die Schönheitschirurgie ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft. Ein relativ neue Methode in der plastischen Chirurgie ist die sogenannte Schamlippenverkleinerung, was viele wahrscheinlich noch nie gehört haben. Bei dem Thema handelt es sich um ein Tabuthema und daher ist diese Art der Operation noch nicht so weit verbreitet. Schönheitsoperationen sind generell noch ein ziemliches Tabuthema, denn sogar nach einer Gesichtsoperation spricht selten jemand davon. Nach einer Schamlippenverkleinerung wird vermutlich noch mehr darüber geschwiegen. Bei der Operation handelt es sich um eine äußerst persönliche Sache und aufgrund dessen fällt es auch Frauen sehr schwer, einen Arzt zu konsultieren. Wenn man sich allerdings im Internet zu diesem Thema informiert, findet man viele sachliche Informationen zu dem Thema und die meisten Chirurgen gehen äußerst rücksichtsvoll damit um.

Eine Schamlippenverkleinerung hat in den meisten Fällen nichts mit ästhetischen Gründen zu tun. Diese können zum Teil angeboren sein, oder auch durch eine Schwangerschaft oder durch den natürlichen Alterungsprozess entstehen. Manchmal führen zu große Schamlippen zu gesundheitlichen Problemen. Außerdem kann es zu Beeinträchtigungen im Sport führen, wenn man zum Beispiel eng sitzende Hosen trägt. Schmerzen können hervorgerufen werden durch Fahrradfahren oder durch das Tragen von Strings. Jedoch kann es ebenfalls ästhetische Gründe haben und die Frau hat in diesem Falle Hemmungen, sich unbekleidet vor dem Partner zu zeigen. Daher wird von manchen Chirurgen eine Schamlippenverkleinerung angeboten. Der lateinische Begriff für den Einriff lautet Labioplasik, diese kann auf verschiedenste Arten erfolgen. Die übliche Methode zur Schamlippenverkleinerung wurde von einem namhaften deutschen Schönheitschirurgen entwickelt. Die Methode ist inzwischen verbreitet und einige seiner Kollegen wenden diese Technik nun auch in ihren Praxen an. Bei dem Eingriff wird überschüssiges Gewebe entnommen. Bei dieser Art der Schamlippenverkleinerung werden auch keine hässlichen Narben hinterlassen.

Vor der Operation muss man sich einer gründlichen Untersuchung unterziehen und lässt sich von seinem Arzt über alle Eventualitäten aufklären. Dieser empfiehlt und erklärt dann die exakte Methode der Schamlippenverkleinerung. Die unterschiedlichen Techniken werden der Patientin mit Vor- und Nachteilen besprochen. Häufig wird von den Chirurgen bei dem Eingriff eine örtliche Betäubung empfohlen. Wenn die Patientin es wünscht, wird auch eine Vollnarkose verabreicht. Die Schamlippenverkleinerung selbst kann dann in einer Stunde durchgeführt werden. Wenn die Schamlippenverkleinerung überstanden ist, sollte sich die Patienten mindestens zwei Wochen lang schonen. Anschließend kommt es zu einer Nachuntersuchung.

Wie bei allen schönheitschirurgischen Eingriffen, so ebenfalls bei der Schamlippenverkleinerung, sind die Preise dafür absolut individuell. Der Preis wird ebenfalls von den Vorstellungen der Patientin bestimmt. In Österreich ist es nicht dem Recht entsprechend, mit dem Preis Werbung für eine Schönheitsoperation zu machen. Man muss sich also persönlich an einen Arzt wenden und einen Termin ausmachen, wenn man sich einem solchen Eingriff unterziehen möchte. Nach einem detaillierten Gespräch und einer Untersuchung, macht dieser dann einen Kostenvoranschlag, der individuell auf die Patientin abgestimmt ist. Nach diesem ersten Termin, ist für die Patientin noch alles offen und sie kann sich für oder gegen eine Schamlippenverkleinerung entscheiden. In manchen Fällen entscheidet sie sich sodann dagegen, zum einen wegen der Kosten, zum anderen weil ihr die Operation doch nicht für erforderlich erscheint.

Bei der Bauchdeckenstraffung wird Fettgewebe entfernt

Personen, bei denen der BMI bei 24+ liegt, und mit ihrem Gewicht kämpfen, fühlen sich in den seltensten Fälle noch wohl und das Übergewicht schränkt auch deren Motorik ein. Hilfe der Familie hin oder her – Menschen die korpulenter sind als andere haben es immer schwer, sich einem „normalen“ Leben anzupassen. Allein durch die stark eingeschränkte Beweglichkeit der unter Fettsucht leidenden Personen macht sie oft zu bettlägerigen Menschen, die pflegebedürftig sind. Zusätzlich dazu kommen Beschwerden beim Atmen oder das Problem des Wundliegens.

Bedauerlicherweise passiert es aber zu selten, dass sich diese Menschen dazu aufraffen und ihre Denkweise ändern. Der Beginn einer Schonkost wäre zwar nur ein kleiner Schritt, aber bereits der erste, in ein neues Leben. Teilweise wird auch mit einer Fettabsaugung gearbeitet, um die überflüssigen Pfunde los zu werden. Damit das Erscheinungsbild nach einem solchen Eingriff nicht leidet, muss die überflüssige Haut entfernt und die verbleibende gestrafft werden. Besonders im Unterleibs-Bereich ist die Bauchdeckenstraffung ein extremer Eingriff. Dabei wird nicht nur weitläufig mit dem Skalpell hantiert.

Bei einer solchen Operation wird zuerst die überschüssige Haut entfernt um danach die Bauchdeckenstraffung vornehmen zu können. Der Nabel wird bei der Bauchdeckenstraffung frei gelegt und eben mit der übrigen Haut zusammen genäht. Die Bauchdeckenstraffung, das Entfernen des Fettgewebes und die Schmerzen nach dem Eingriff sind vorhersehbar und nehmen die Betroffenen bewusst in Kauf. Die Patienten nehmen die Schmerzen, die bei der Eliminierung des Fetts und der Bauchdeckenstraffung nach dem Eingriff zutage treten, in Kauf, da sie berechenbar sind. Der schwierigste Abschnitt kommt nun erst auf den Betroffenen zu. Der erste Schritt ist jetzt mit der „neuen Schale“ getan, doch muss der Betroffene nun erst den richtigen Bezug zu den Nahrungsmitteln herstellen. Für Personen, die an Adipositas erkrankt sind, beginnt nun eine Zeit, in der Ausdauer und Motivation verlangt sind. Das ist kein Unterfangen mit Enddatum! Das Leben muss hier in puncto Ernährung neu definiert werden.

Unzählige von ihnen beginnen mit neuem Diätplan oder müssen für sich erst neue Gerichte finden, die ihnen nicht nur munden, sondern auch gut tun. Ein Rückfall wäre verheerend! Das ist unter anderem ein Grund, warum Kochkurse besondere Nachfrage bei Betroffenen finden. Zusammen wird Neues entdeckt und kreiert. Ein paar können nicht einmal kochen, da sie sich vor der Bauchdeckenstraffung nur Fertigprodukte zugeführt haben sowie fettreiche Snacks, Fast Food und literweise gezuckerte Getränke. Manchmal haben sie es auch gar nicht mehr in die Küche geschafft.

Die Coach oder das Bett sind die liebsten Freunde, denn so kann man es sich vor dem Fernseher bequem machen. Das tägliche Leben nimmt zunehmend einen monotonen Verlauf ein. Selbst vernünftige Gespräche helfen bei diesen Patienten nur sehr wenig und bleiben darum häufig aussichtslos. Ein an Fettsucht leidender Mensch muss selbst davon überzeugt sein, sein Leben und seine Ernährung umzustellen, eine Fettabsaugung und eine anschließende Bauchdeckenstraffung vorzunehmen. Ohne diese Motivation ist es sinnlos und er wird in seine altbewährten Verhaltensweisen zurückfallen.