Wenn der Arbeitnehmer Krankheit vortäuscht

 

Die Mehrheit der Arbeitnehmer arbeitet auch, wenn es ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Sie melden sich nur dann krank, wenn es wirklich nicht mehr geht. Einige Arbeitnehmer wollen zwar ihren Arbeitsplatz behalten, jedoch nicht wirklich viel arbeiten. Sie täuschen Erkrankungen vor und nutzen die Zeit der Lohnfortzahlung aus. Es kommt sogar vor, dass „erkrankte“ Arbeitnehmer auf eigene Rechnung während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit arbeiten, allerdings nicht bei ihrem Arbeitgeber. Arbeitgeber haben es schwer, vorgetäuschte Erkrankungen beweiskräftig zu belegen.

Nach der deutschen Rechtsprechung ist eine vorgetäuschte Erkrankung des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber eine schuldhafte Verletzung des Arbeitsvertrages. Doch nicht nur das, sondern es ist auch eine strafbare Handlung, hier zum Nachteil seines Arbeitgebers. Der Arbeitgeber darf in solchen Fällen dem Arbeitnehmer fristlos kündigen. Eine vorausgehende Abmahnung bedarf es in solchen Fällen nicht. So urteilte das Landesarbeitsgericht Köln mit Aktenzeichen 2 Sa 1106/93 im Januar 1994; das Bundesarbeitsgericht urteilte ebenso im August 1996 (AP 112 zu § 626 BGB).

Für Arbeitgeber ist es sehr schwer, dem Arbeitnehmer zu beweisen, dass seine Erkrankung nur vorgetäuscht ist. Was er zu berücksichtigen und welche Rechte er in dieser Sache hat, weiß Fachanwalt Roland Sudmann. Roland Sudmann ist Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner der Mannheimer Kanzlei Philipp, Sudmann und Schendel und ist bundesweit tätig. Fachanwalt Sudmann fungiert wie eine externe Abteilung, die sich ausschließlich mit arbeitsrechtlichen Belangen befasst.

Fachanwalt Sudmann ist für Arbeitnehmer tätig, aber auch für Arbeitgeber. Besonders in derart heiklen Fällen wie oben beschrieben ist es für Arbeitgeber sinnvoll, sich mit einem kompetenten Fachanwalt wie Roland Sudmann in Verbindung zu setzen.