Wandern in der Natur: Teneriffa

Durch den Pico del Teide Nationalpark auf Teneriffa gibt es geführte Wanderungen, die etwa acht Stunden dauern. Im Preis enthalten sind die Busfahrt und die Genehmigung, den Gipfel zu besteigen. Dazu muss man wissen, dass der Berg Teide im Nationalparkt integriert ist. Da der Zutritt zum Gipfel auf täglich 200 Personen beschränkt ist, ist eine Genehmigung für diesen Weg notwendig. Die Anmeldung sollte spätestens sechs Wochen vor Beginn der Reise erfolgt sein. Info unter derwanderstab.de.

Die Wanderung beginnt damit, dass die Wanderer mit der Seilbahn Teleferico, die sich auf einer Höhe von 2.350 Höhenmetern befindet, auf 3.555 Höhenmeter fahren. Der Weg zum Gipfel des Teide zieht sich noch über 168 Höhenmeter hin. Der Teide ist ein Vulkan, der mit 3.718 Meter in den Himmel ragt und zugleich der höchste Berg Spaniens ist. Je näher wir dem Krater kommen, desto mehr riechen wir Schwefel. Am Kraterrand angekommen können wir in den Vulkankessel, der sich in 30 Meter Tiefe befindet, blicken. Wir stehen auf dem Gipfel des Vulkans und genießen das Panorama, das sich uns bietet. Wir blicken auf die Nachbar-Inseln Gran Canaria, La Gomera und La Palma sowie über die Insel, auf der wir unseren Urlaub verbringen, Teneriffa.

Auch sehenswert ist der Roque de García, oder wie die Felsformation übersetzt heißt, der Finger Gottes. Diese bizarr geformten Felsen befinden sich unterhalb des Teide. Die Felsen bestehen aus vulkanischem Gestein. Roque de García befindet sich auf einer Höhe von 2.200 Meter, etwa fünf Kilometer des Teide entfernt.

Für den Weg ins Tal nutzen wir wieder die Seilbahn, mit der wir behaglich zum Parkplatz kommen.