Vorsicht mit dem Büro Zuhause

Wann darf eine Mietwohnung nicht gewerblich genutzt werden? Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es gibt unterschiedliche Vorschriften in den Mietverträgen und verschiedene Arten von Berufen. Inwieweit die Mietwohnung gewerblich genutzt werden darf, kommt immer auf den Einzelfall an.

Viele machen sich selbstständig, ohne den Vermieter zu fragen, ob das so richtig ist und ob sie die Wohnung nutzen dürfen. Denn wenn viel Kundenverkehr herrscht oder die Parkplätze behindert werden, dann kann das die Nachbarn stören und dann ist die Mietwohnung nicht mehr gewerblich zu nutzen. Auch die Lautstärke kann ein Problem sein. So etwas ist aber auch meist vorab in Mietverträgen geklärt.

Gerade Arbeiten im Büro wie schriftstellerische oder übersetzerische Tätigkeiten dürfen stets von zu Hause aus erledigt werden. Gerade wenn die Tätigkeiten nur nebenberuflich ausgeübt werden, so dürften sie unproblematisch sein. Hier ist für den Vermieter nicht mal nachprüfbar, ob der Beruf überhaupt ausgeübt wird.

Eine Ecke im Zimmer kann privat oder beruflich genutzt werden, das wurde sogar gerichtlich entschieden. Die Möglichkeiten der gewerblichen Nutzung müssen in verschiedenen Umfängen miteinander verbunden werden und das Firmenschild darf eigentlich auch nur bei gewerblicher Nutzung angebracht werden.

Je intensiver die Wohnung geschäftlich genutzt wird, desto eher muss sie letztlich auch angemeldet werden. Unter http://www.immobilien-katalog.net/tipps/Wann_eine_Mietwohnung_nicht_gewerblich_genutzt_werden_darf.html gibt es weitere Informationen zur gewerblichen Nutzung einer Wohnung und den Möglichkeiten, die damit verbunden sind. Das häusliche Arbeitszimmer kann also genutzt werden und auch zum Teil steuerlich abgesetzt werden. Bei freiberuflichen Tätigkeiten ist die gewerbliche Nutzung der Wohnung meistens erlaubt. Fragen Sie auch beim Verbraucherschutz nach den Richtlinien und Vorschriften für die gewerbliche Nutzung der Wohnung.