Tattoos und Piercings im Laufe der Geschichte

Tattoos und Piercings im Laufe der Geschichte

Tattoos und Piercings finden sich im Laufe der Geschichte immer wieder in den verschiedensten Kulturen und Regionen wieder. Inzwischen gehen Wissenschaftler davon aus, dass sich die Kunst des Tätowierens in den unterschiedlichsten Kulturen unabhängig voneinander entwickelt hat.

Selbst auf dem Körper der berühmten Eismumie des Ötzi fanden Archäologen verschiedene „Tattoos“, die dem heutigen Stand der Forschung noch unerklärlich sind. Die Fachleute vermuten inzwischen, dass es sich hierbei um eine Art der Akupunktur gehandelt haben könnte. Andere Menschen wiederum glauben es würde sich hier um religiöse oder spirituelle Zeichen handeln deren ursprüngliche Bedeutung sich wohl nicht mehr herausfinden ließe.
Allerdings finden sich auch in der anfänglichen Edo-Zeit, in Japan, viele dieser gestochenen Körperbilder wieder. Vor allem Arbeiter und Prostituierte erfreuten sich der unterschiedlichsten Bilder. Ab dem Jahre 1720 allerdings wurde diese Technik nur mehr als Kennzeichnung für Kriminelle verwendet. Unter der Meiji-Regierung wurde diese Praxis verboten und dies erst wieder 1948 erlaubt.

Sollten Sie allerdings an einem ähnlichen Tattoo Interesse haben, können Sie sich vertrauensvoll an das Tattoo Studio in Zürich wenden.

Bei der Kunst ein Piercing zu stechen, welche seit Jahrtausenden ebenfalls von den verschiedensten Kulturen praktiziert wird, geht es genauso wie bei einem Tattoo um die Darstellung eines Schönheitsideals auf dem eigenen Körper. Bereits vor 7000 Jahren fand man die ersten Belege für diese Form der Körperzeichnung. Es handelte sich hierbei meistens um die sichtbare Abgrenzung zu anderen Volksgruppen, um spirituelle Rituale oder aber auch um die symbolische Darstellung einer langfristigen Veränderung oder die Auswirkungen eines Rituals.
Unter den Ureinwohnern Afrikas, Amerikas, und Asiens gibt es Überlieferungen von Piercings an den verschiedensten Körperstellen wie beispielsweise an den Nasenflügeln, den Ohrläppchen, aber auch an empfindlicheren Körperstellen wie etwa den Lippen oder Genitalien.
Die Materialien der Piercings waren sehr unterschiedlich. Oft wurde Schmuck aus Holz, Stein, Perlmutt, Quarz oder auch Knochen, Ton und Horn verwendet.
Die ersten Ohrlöcher fand man in Ägypten im Jahre 1550 vor Christus. Diesen körperlichen Schmuck fanden allerdings auch spanische Eroberer im 16. Jahrhundert in Mittelamerika. Dort wurden laut Berichten und Steinreliefs Rituale zur spirituellen Reinigung vollzogen, bei denen als Opfergabe die Zunge, Ohren, Wangen oder gar die Genitalien durchstochen wurden.

Solche Reinigungsrituale kann das Tattoo Studio Zürich giahi.ch zwar nicht anbieten, allerdings finden Sie dort eine große Auswahl an spirituellen Symbolen!

Sollten Sie sich nun aus einem geschichtlichen oder historischen Interesse heraus für einen besonderen Körperschmuck entscheiden, werden Sie im Tattoo Studio Zürich eine umfassende Beratung erhalten!