So gelingt die Initiativbewerbung bei der Jobsuche

So gelingt die Initiativbewerbung

Initiativbewerbungen werden bei der Arbeitssuche zunehmend gern gesehen. Doch unterscheiden sich diese in ihrem Erfolg. Ausschlaggebend für diesen Erfolg sind verschiedene Faktoren. Grundsätzlich machen Initiativbewerbungen bei der Jobsuche in der Schweiz Sinn. Nicht, weil sie so beliebt geworden sind, sondern weil etwa 80 Prozent aller offenen Stellen überhaupt nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Das gilt vor allem für Führungspositionen. Dieser so genannte versteckte Stellenmarkt kann hervorragend mit einer Initiativbewerbung bedient werden.

Die Menge macht`s

Wichtig ist zunächst, dass Sie diese in beträchtlichen Mengen verschicken. Denn je mehr Bewerbungen verschickt werden, desto mehr offene Stellen können generiert werden, so dass am Schluss die Auswahl zwischen mehreren Möglichkeiten besteht. Auf diese Weise können mehrere Erstgespräche und schließlich Jobangebote gewonnen werden. Das Prinzip verläuft analog zur Akquisition von Neukunden. Diese gelingt nur, wenn zahlreiche potentielle Kunden angesprochen werden. Die Praxis zeigt: Mindestens 200 Bewerbungen müssen es sein.

Stichwort Akquise

Meist verläuft die Jobsuche derart, dass sich Bewerber als idealen Kandidaten präsentieren, der kommunikativ, flexibel, belastbar und einiges mehr ist. Doch so kann keine Begegnung auf Augenhöhe entstehen. Akquise ist das Stichwort. Sie haben für das Unternehmen einen konkreten Nutzen, der Sie von allen anderen unterscheidet. Vermarkten Sie sich so, dass ein Unternehmen überzeugt wird. Dafür benötigen Sie das Selbstbewusstsein ihrer Stärken und Erfolge.

Ein gutes Gefühl

Personaler haben dann das Gefühl, den richtigen Kandidaten einzustellen, wenn Sie Ihre tatsächlichen Erfolge sehen können. Weisen Sie deshalb die Erfolge nach, die in einem Unternehmen zu einem Erfolg geführt haben und belegen Sie diese konkret.

Die richtigen Unterlagen

Die Unterlagen sollen so konzipiert werden, dass alle Unternehmen einer Zielgruppe angesprochen werden. Dann müssen lediglich die Adresse und der Ansprechpartner verändert werden. Die ideale Initiativbewerbung besteht aus drei Teilen. Dazu gehört

–         das Anschreiben,

–         Informationen zum Unternehmenserfolg und

–         ein Kurz-Lebenslauf.

Alle drei Papiere sind einseitig und können in einem Brief im Lang-Format verschickt werden. Es geht bei der Arbeitssuche also nicht darum, ganze Mappen zu verschicken, in denen bisherige Arbeitsstationen gelistet werden.

Das Anschreiben fängt mit einer kurzen Headline aus drei bis vier Zeilen mit Ihren besonderen Stärken und Erfolgen an. Sie ist enorm wichtig, weil Sie darüber entscheidet, ob Interesse beim Gegenüber geweckt wird, weiterzulesen oder nicht. Sie muss entsprechend gut vorbereitet werden. Überlegen Sie sich im Vorfeld Ihre besonderen Stärken!

Im zweiten Teil werden Ihre erreichten Erfolge präsentiert. Diejenigen, die für die ehemaligen Arbeitgeber Gewinne bedeutet haben. Ideal ist eine Gliederung mit wenigen Oberthemen. Nehmen Sie dabei die Perspektive des zukünftigen Arbeitgebers ein. Was könnte zum Erfolg des Unternehmens einen Beitrag leisten?

Der Kurz-Lebenslauf zeigt nur Wesentliches zu den Daten der Person und den beruflichen Stationen. Gegliedert werden diese nach wesentlichen Punkten wie besondere Aufgaben oder Internationalität.