Smartphones und die Werbung

Wie werden Smartphones die Werbung verändern? Noch scheinen Experten keine Antwort zu kennen. Doch eines ist klar: Eine Veränderung wird es geben. Doch so vergleichsweise „leicht“, wie am Computer, lässt sich der Smartphonenutzer nicht durch Werbung beeinflussen. Dies musste schon Facebook-Gründer Mark Zuckerberg merken. Denn auf dem mobilen Markt schreibt Facebook ganz klar rote Zahlen. Und da immer mehr Nutzer das mobile Internet nutzen, schwächeln die Einnahmen. Die Folge war ersichtlich – der Aktienmarkt brach zusammen.

Was wird uns in Zukunft also blühen? Verschenken die Unternehmen bald Handys? Verbunden mit einer Zwangswerbung? Vermutlich nicht – außer eine Handynummer wäre fest im System einprogrammiert und die SIM könnte nicht deaktivert. Andererseits wäre das Android perfekt für so etwas vorbereitet. Denn Google hat immerhin genügend Erfahrung mit Werbung. Weitere Infos zu Google Adsense und Adwords gibt es bei www.computer-tipps-und-tricks.de.

Finanzierung
Werbefinanzierte Handys wären also schon mal eine Idee. Doch wie finanzieren sich die Websitebetreiber? Denn auf einem Smartphone ist nun mal kaum Platz für Werbung. Die Lösung wird also hier langfristig Premiumcontent lauten. Allerdings muss es erst einmal ein Bezahlsystem geben, dass von den Leuten angenommen wird UND welches niedrige Gebühren für die Betreiber hat. Denn wenn auf eine Premium-SMS 45 Prozent Gebühren anfallen, dann ist klar, dass der Betreiber seinen Content nicht verschenkt.

Werbung im Betriebssystem
Würde man Werbung im Betriebssystem verankern, könnte der Werbebetreiber des Handys die Websitebetreiber an den Einnamen prozentual beteiligen. Das wurde auch schon mal bei www.geld-finanzen-wirtschaft.de diskutiert. Der Ablauf könnte so sein: Der Handybesitzer erwirtschaftet X-Umsatz an Werbung pro Tag. Nun wird der Betrag unter den Websitebetreibern, welche sich vorher erst beim Werbebetreiber anmelden müssen, aufgeteilt. Prozentual versteht sich. Und in Form von Micropayment würde jedem Websitebetreiber zum Beispiel ein Prozent seines Verdienstes abgezogen werden und alle wären glücklich. Bis es so weit ist, werden allerdings noch viele Jahre vergehen.

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