Psychologie: Masochismus in der Sexualität

Psychologie: Masochismus in der Sexualität

Spätestens seit dem Roman „Fifty Shades of Grey“ und seiner Verfilmung stehen bizarre Sexpraktiken wie die des Sadomachismus im Mittelpunkt. Noch nie wurde so viel über BDSM oder Sadomaso gesprochen wie heute. Das Buch bzw. der Film machen auf ein Tabu-Thema aufmerksam, worüber lange Zeit nicht öffentlich gesprochen wurde. Plötzlich werden die vielfach verpönten und als pervers angesehenen Sexpraktiken des Sadomaso heiß diskutiert und scheinen sogar immer beliebter zu werden oder zumindest an Akzeptanz zu gewinnen.
Der Sadomachismus wird umgangssprachlich als Sadomaso bezeichnet oder kurz SM genannt. Es handelt sich hier um bizarre Sexpraktiken, wobei es um das Ausleben von Macht, Unterwürfigkeit und um das Zufügen bzw. Erleiden von Schmerz geht. Der Sadist genießt es, seinem Partner Schmerzen zuzufügen und seine Macht auszuüben. Der Masochist hingegen ist der unterwürfige Part und lässt sich gerne Schmerzen zufügen bzw. demütigen oder einfach bedingungslos kontrollieren.
Ein BDSM Studio kann sadomachistisch veranlagten Personen zahlreiche Anreize für mögliche Sexpraktiken beim Sadomaso geben. Sowohl Sadisten als auch Masochisten können ihre Vorlieben sowohl im BDSM Studio als auch zu Hause mit dem entsprechenden Sexualpartner und den geeigneten Gegenständen ausüben.
Masochisten werden auch als Sub bezeichnet. Sie empfinden sexuelle Befriedigung, wenn sie sich beim Sex ihrem Partner komplett unterwerfen und ihnen gewisse Schmerzen zugefügt werden. Fehlt es einem Masochisten an dem geeigneten Top als Sexualpartner, der ihn beherrscht, so kann eine Domina in Zürich oder in anderen Städten eine sehr wichtige Anlaufstelle sein. Neben der Domina in Zürich kann ein Masochist ebenso im BDSM Studio seine Befriedigung finden.
Doch aus welchem Grund wird ein Mensch zum Masochisten und lässt sich von einer Domina in Zürich oder woanders züchtigen und erlebt dabei auch noch sexuelle Befriedigung?
Ursachen für eine masochistische Veranlagung können sowohl lerntheoretischer als auch tiefenpsychologischer Natur sein. Aus tiefenpsychologischer Sicht lässt sich beim Masochisten eine Art Abwehrverhalten erkennen. Mithilfe masochistischer Sexpraktiken kann der Betroffene wohl Gewissenskonflikte und Ängste unterdrücken, die im Zusammenhang mit dem Loslöseprozess von der eigenen Mutter zu tun haben.
Aus lerntheoretischer Sicht liegt die Begründung für den Masochismus in einem Lernprozess über klassische oder operante Konditionierung wie bei Fantasien während der Masturbation, welche sich mit der Zeit weiterentwickeln und verfestigen können.
Im Normalfall gilt der Masochismus wie der Sadismus lediglich als bizarre Sexpraktik, die innerhalb gewisser Regeln ausgelebt wird und kontrolliert werden kann.
Sollte der Masochismus jedoch zur Sucht werden, so spricht man von einer psychischen Störung. Solch eine psychische Störung kann innerhalb einer langwierigen Psychotherapie gemildert oder sogar besiegt werden.