Lackdosen die auch halten was sie versprechen

Wer sich mit Farben und Lacken privat oder beruflich beschäftigt, hat bestimmt bereits Dosen erworben. Heutzutage geht man entweder in ein entsprechendes Geschäft oder bestellt die Lackdosen im Internet, macht sich aber keine Gedanken zur Erzeugung der Dosen. Da diese Metallverpackungen ganz speziellen Maßstäben bei der Herstellung entsprechen müssen, haben sich ein paar Unternehmen auf die Herstellung konzentriert. Bei der Herstellung muss man darauf achten, dass die Lackdosen eine hohe Qualität aufweisen. Wenn die Dosen nämlich nicht ausreichend beschichtet und ordentlich gesäubert werden, kann das unangenehme Folgen für die darin zu lagernden Stoffe haben. Die meisten Lackdosen werden heute aus Weißblech hergestellt. Das ist ein ganz besonderes Blech, das seinen Namen bzw. die helle Farbe durch die Beschichtung mit Zinn erhalten hat.

Die Dosenproduktion hat sich im Laufe der Zeit stark entwickelt und es wird stets darauf geachtet, wie man die Behältnisse für Lacke und Farben weiter verbessern kann. Lackdosen sind selbstverständlich in unterschiedlichen Größen erhältlich. Der Dosenhersteller produziert nicht für den jeweiligen Kunden, sondern fertigt seine Lack- oder Farbdosen für andere Händler an. Lackierer, Maler oder Autowerkstätten sind die treuesten Abnehmer der Metalldosen. Der Dosenhersteller kann allerdings exakt auf die Wünsche der Kunden eingehen und die Lackdosen akkurat nach deren Vorstellungen erzeugen.

Die gewöhnlichen Lackdosen haben in der Regel eine sehr große Öffnung auf der Oberseite, damit man möglichst viel Farbe auf den Pinsel bringt. Für die Konstruktion der Deckel liegen unterschiedlichste Patente vor, daraus kann man erkennen, dass es sehr wichtig ist, dass die Dosen gut schließen, selbst wenn man sie ein paarmal öffnet und schließt. Darüber hinaus können die neuartigen Deckel der Lackdosen nicht mehr verkleben und so kann man die Dose auch einige Zeit lang stehen lassen, ehe man sie abermals benötigt. Die große Öffnung der Lackdosen hat einen zusätzlichen Vorteil: Man kann fast die komplette Farbe nutzen und muss keinen übermäßig großen Rest beseitigen. Aus diesem Grund kann man diese Dosen auch für andere eher zähere Flüssigkeiten wie Pasten und Wachse verwenden. Metalldosen die für Lacke benutzt werden, werden innen mit einer Korrosionsschutzlackierung beschichtet. Dies sichert eine größere Qualität der Lacke. Geht es darum, mit Wasser verdünnbare Füllgüter aufzubewahren, werden die Dosen ebenfalls innen lackiert.

Die meisten Dosenproduzenten stellen allerdings nicht nur Lackdosen oder Farbdosen her, sondern arbeiten ebenfalls ganz eng mit der Lebensmittelindustrie zusammen. Bei der Erzeugung von Konservendosen muss abermals eine ganz andere Technik verwendet werden, als bei Lackdosen. Es macht schließlich einen großen Unterschied, ob man Nahrungsmittel oder Lacke haltbar verschließen möchte. Heutzutage gehen 70 Prozent der hergestellten Dosen ohne Umwege in die Lebensmittelbetriebe. Der Rest geht an Hersteller von Flüssigkeiten, Farbstoffen, die ihre Artikel in den bereits angesprochenen Lackdosen auf den Markt bringen. Die Durchdringung des Marktes ist in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen, da der Bedarf an Verpackungen immer größer wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob Lacke, Farben oder Nahrungsmittel verpackt werden sollen.