Internetsicherheit für Kinder – das Risiko surft mit

Mein Sohn ist zwar erst zwei Jahre alt, aber man merkt jetzt schon, wie anziehend das Internet für ihn ist. Seit mehreren Monaten kann er schon Kleinkinder-Apps auf dem iPhone starten und bedienen und ist absolut fasziniert davon, dass man auf YouTube Clips mit einer orangenen Maus und einem blauen Elefanten sehen kann. Klar, es handelt sich hier lediglich um fünf oder zehn Minuten im Ausnahmefall, wenn Mama oder Papa mal etwas wirklich Wichtiges erledigen müssen und dringend Ruhe dafür brauchen. Mit geschickten Ablenkungsmanövern kann man den Spross dann auch schnell wieder vom Handy oder Computer weglocken. Also alles (noch) kein großes Thema.

Was aber, wenn die Kinder älter werden? Dann greifen sie nach der Macht über jeden Internetzugang im Haus und es scheint nichts Faszinierenderes zu geben als surfen, surfen, surfen. Mal abgesehen von Spielekonsolen und Fernsehen. Aber machen wir uns nichts vor, wie bei fast allen Dingen sind wir Erwachsenen die Vorbilder für unsere Kinder – das Internet nutzen viele von uns täglich, oft und lange. Ein maßvoller Umgang mit den neuen Medien sollte also erstmal für alle gelten. Um „ganz normal“ aufzuwachsen brauchen Kinder aber heutzutage den Umgang mit PC und Co. um in Schule und Ausbildung mithalten zu können. Das wann und wie viel sollten aber die Eltern bestimmen.  Genauso, wie sie dafür verantwortlich sind, entsprechende Vorkehrungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit zu Hause zu treffen.

Praktisch alle Anbieter von Antivirensoftware verkaufen entsprechende Programme, mit denen sich der Internetzugang für Kinder einschränken lässt. Außerdem haben die Anbieter auch meistens eine Menge guter Tipps auf Ihrer Website. Besonders gefällt mir hier die Seite von Trend Micro, die unter „Onlinesicherheit für zu Hause“ einen riesigen Informationsbereich hat.  Das Unternehmen gibt z. B. Hinweise, wie man Kinder vor unangemessenen Inhalten schützen kann und wie Kinder und Jugendliche mit Cyber-Mobbing und Onlinebelästigung umgehen sollten. Außerdem kann man hier nachlesen, wie sich das Verantwortungsbewusstsein von Kindern im Internet stärken lässt. Im Trend Micro Blog gibt es auch immer wieder Posts zum Thema.

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