Für die Verkleinerung der Brust gibt es verschiedene operative Verfahren

Brustvergrößerungen gehören aktuell zu den Operationen, die hauptsächlich durchgeführt werden. Daneben gibt es Frauen, die deren Brust zu groß geraten ist. Dies bringt nicht nur Gewicht mit sich, sondern kann auch zu gesundheitlichen Problemen, wie Rückenschmerzen, Verspannungen und Haltungsschäden führen. Außerdem ist die Bewegungsfreiheit dieser Frauen erheblich eingeschränkt. Die Betroffenen suchen einen Facharzt für ästhetische und plastische Chirurgie auf, um eine Brustverkleinerung vornehmen zu lassen.

Neben der sorgfältigen Auswahl des ausführenden Arztes ist die Frage der anfallenden Kosten zu beantworten. Auch eine Brustverkleinerung ist teuer; in Deutschland bewegen sich die Kosten für diese OP zwischen 4.500 und 7.000 Euro ohne das Honorar für den Arzt und die Kosten für den Klinikaufenthalt. Die OP wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa zwei bis vier Stunden. Erforderlich ist ein stationärer Aufenthalt in der Klinik für die Dauer zwischen zwei und sieben Tagen.

Für die Verkleinerung der Brust gibt es verschiedene operative Verfahren, die sich durch die Schnittführung unterscheiden. Welches Verfahren der ausgewählte Arzt anwendet, erklärt er seiner Patientin beim Erstgespräch, das mit einer eingehenden Untersuchung gekoppelt ist. Bei diesem Gespräch informiert sich der Arzt über die Gründe und klärt seine Patientin über die möglichen Risiken auf. Neben den bei jeder OP üblichen Risiken, wie Thrombose-Risiko, Störungen bei der Wundheilung und allergischen Reaktionen kann die Stillfähigkeit beeinträchtigt werden. Ist ein Kinderwunsch vorhanden, sollte die OP auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Sofern eine medizinische Indikation vorliegt, besteht für die Patientin die Möglichkeit, dass ihre gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die OP übernimmt. Die Notwendigkeit für die OP müssen Fachärzte sowie die medizinische Dienst bestätigen.