Einmal um den Globus…

Es lohnt sich schon, ab und zu mal auf die Verpackungen unserer Waren zu schauen. Da kommen die Oliven aus Griechenland, die Tomaten aus Holland und die Äpfel aus Italien. Wie bitte, Äpfel aus Italien? Warum das denn? Wir haben hier doch Apfelbäume in der Nachbarschaft. Einmal Pflücken und dem Landwirt ein paar Münzen in die Hand drücken. Fertig. Warum müssen die Früchte dann 800 Kilometer weit mit dem Auto transportiert werden. Ist das ökologisch denn sinnvoll. Das war eine rein rhetorische Frage. Natürlich ist das nicht sinnvoll. Aber wie kann es sein, dass die Früchte, die auf solche Weise über die Lande transportiert worden sind, dann günstiger sind als der Apfel des Nachbarn? Irgendwas stimmt hier doch nicht.

Und warum ist eigentlich das Auto, das aus Japan kommt, so günstig? Gut, das hat ganz andere Gründe. Diese Autos werden nicht direkt in Japan gebaut, sondern in Osteuropa. Doch die Strecke, die das Auto braucht, bis es in Deutschland bei seinem Käufer ankommt, ist immer noch gewaltig. Gut, vielleicht war das ein schlechtes Beispiel: Autos werden ja nun mal dafür gebaut, um weite Strecken zurück zu legen. Äpfel wurden hierfür bestimmt nicht erfunden. Was kann ich also dafür tun, diesem ökologischen und ökonomischen Unsinn zu entkommen? Einfach öfters mal lokal einkaufen. Auch wenn der Preis von lokalen Waren zunächst einmal höher erscheint. Was er nimmt immer ist. Denn wer beim Discounter im Nachbarort einkauft, sollte auch die Fahrtkosten dorthin miteinrechnen. Manchmal ist der Einkauf beim Landwirt am Ort oder im Tante Emma Laden im Dorf dann sogar günstiger. Es ist übrigens auch möglich, online einzukaufen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Die das geht erfahren Sie auf der Webseite von lokavendo.de. Hier stehen lokale Produkte ganz klar im Vordergrund.