Bondage

Bondage

Das Repertoire von BDSM, reicht von Bondage, Disziplin über Sadismus bis zum Masochismus. BDSM beschreit im Allgemeinen das Ausleben bizarrer Sexpraktiken unter erwachsen, rechtsfähigen Menschen und beruht dabei auf Einvernehmlichkeit zwischen den Beteiligten. Die BDSM-Neigung und die Auslebung als eine sexuelle gilt nicht (mehr) als psychologisches Krankheitsbild. Vielmehr ist es der Reiz nach dem Ausgefallen, dem Besonderen und dem Ausbruch auch dem Alltag und den festen Strukturen des immer mehr sexüberflutenden Einundzwanzigsten Jahrhunderts. Diese Entwicklung zeigt sich deutlich an der immer größer werdenden BDSM-Szene und der stetig wachsenden Anzahl an BDSM Studios.

 

Die Kunst des Bondage als eine besondere Spielart des BDSM will gelernt sein, da die Fesselung nicht immer nur der Fixierung dient, sondern falsch Angewendet zur Abschnürung von Gliedmaßen führen kann. Die extremere Bondage Kunst spielt mit dem gezielten stauen von Blut, Schmerzen und sogar Atemnot. Erfüllt die Fesselung vorwiegend den Zweck, Schmerzen zuzufügen oder diese zu Empfinden wird von Sadomaso gesprochen.

 

Aus psychologischer Sicht wird zwischen dem dominanten Part, in der Szene auch als Dom oder Domina bezeichnet, und den devoten Partner, als Sub bezeichnet, gesprochen. Das so inszenierte erotische Rollenspiel kann sowohl dem dominanten Part Befriedigung durch die Ausübung von Macht bereiten, als auch dem Devoten, durch das Gefühl von Auslieferung und Unterwerfung.

 

Die Sex-Szene in Zürich bietet nicht nur das für Großstädte übliche Sex-Angebot, sondern in speziellen BDSM Studios auch spezielle Lehrgänge, wo die Techniken des Bondage und das Spiel mit der Macht vermittelt werden. So kann der oft beklemmende innere Wunsch nach dem Ausleben von BDSM, ähnlich einem Coming-Out bei Homosexualität, in einen Job verwandelt werden. Beim Sadomaso wird so auch die natürliche Angst vor Zurückweisung oder Abwertung, durch die Unterwerfung des anderen ausgelebt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die die Vollzeitdomina nach Feierabend aussieht wie die liebe Nachbarin von nebenan. Wer also ein BDSM Studios einer Domina in Zürich besucht, kann durch das Vertrauen in den professionellen Part seine Lust nicht nur schnell, sondern auch ohne sich ernsthafter Gefahr auszusetzen, ausleben.

 

Die Kunden, welche die Leistungen einer Domina in Zürich in Anspruch nehmen, reichen durch alle Gesellschaftsschichten, auffällig ist aber, das oft gerade Menschen die beruflich viel Macht und Verantwortung ausüben, sich bei einer Domina in Zürich die absolute Entmachtung wünschen. Der Wunsch nach Demütigung und Schmerzen, also Sadomaso, ist eng verbunden mit dem Ausleben von Schamangst. Beiden gemein ist die Unterordnung, oft in Verknüpfung mit Folgsamkeit und der Reiz, durch die Fesselung nicht aus eigener Kraft der Vereinnahmung entkommen zu können.