Blecheimer werden oft in Malerbetrieben verwendet

Ein Blecheimer, der als Gefäß für den Versand verwendet wird, nennt man im Allgemeinen in der Industrie auch Hobbock. In der Chemieindustrie wird zum Beispiel pulvriges Schüttgut in diese Hobbocks gefüllt. Wahrscheinlich ist der Name Hobbock auf den Ort Hoboken zurückzuführen, der in der Nähe von New York liegt. Die Blecheimer wurden vermutlich danach benannt. Dabei handelte es sich einst um einen Fischerort und die Einheimischen transportierten ihren Fang eben mit einem solchen Eimer aus Metall. Blecheimer werden heutzutage überwiegend genutzt um pulvrige Feststoffe, unter anderem Metallpulver und Stäube aufzubewahren. Aber ebenfalls Klebstoffe, geschmolzenes Bienenwachs und andere zähflüssige Stoffe werden in diesen Behältern aufbewahrt. Häufig werden die Eimer auch für flüssige Lackmaterialien benutzt. Die ersten Hobbocks waren relativ groß. Stellenweise hatten sie ein Fassungsvermögen von 60 Litern. Deshalb wurden sie so gebaut, dass sie von zwei Leuten getragen werden konnten. Heute werden die Blecheimer für die Industrie Normalerweise mit einem Fassungsvermögen von 3 bis 30 Litern produziert. Unterschiedliche Shops bieten die Eimer mit und ohne Gefahrgut-Prüfung an.

Die Gefäße, in denen Gefahrgut gelagert werden soll, haben neben einem Spannring einen Sicherungssplint. Um auch extremen Belastungen standzuhalten, muss der Blecheimer fest verschlossen sein. Dazu gibt es den Spannring, der für diese Dichte sorgt. In vielen Fällen werden die Blecheimer für die Verwahrung von Pulver, Lacken und Farben verwendet. In einigen Modellen können allerdings auch trockene Lebensmittel aufbewahrt werden. Die Blecheimer, die man für Farben und Lacke verwendet, müssen natürlich so konzipiert sein, dass man die Inhalte sauber und leicht ausgießen kann. Besonders für Maler ist dies ausgesprochen praktisch. Deshalb wird bei der Herstellung der Gefäße für diesen Bereich daran gedacht, den Eimer mit einem dünnen Rand auszustatten. Darüber hinaus ist im Deckel eine Gummidichtung eingebaut. Diese sorgt dafür, dass der Blecheimer auch dicht bleibt. Auch wenn die Inhalte länger gelagert werden, kann so dafür gesorgt werden, dass die Güter ihre Qualität behalten.

In zahlreichen Fällen wird für die Herstellung der Metalleimer Weißblech benutzt. Dies ist ein kaltgewalztes Stahlblech. Die Oberfläche wird außerdem noch mit Zinn beschichtet. Mittlerweile werden Blecheimer elektrolytisch verzinnt. Man trägt hierzu das Zinn in einem elektrolytischen Bad mithilfe von Strom auf. So wird der Blecheimer überall gleichmäßig mit Zinn beschichtet. Zinn bietet zwar einen relativ guten Korrosionsschutz, doch dies ist jedoch nicht der Hauptgrund, weswegen man sich für diese Art der Beschichtung entschließt. Lebensmittel müssen besonders vorsichtig gelagert werden. Hier eignen sich Blecheimer mit Zinnbeschichtung ebenso äußerst gut. Nach einiger Zeit wird sich Rost bilden, wenn man Güter in Metallgefäßen lagert, letztendlich werden sie nicht für die lange Lagerung produziert. Blecheimer sind, wie vorab schon angedeutet, ideal um Güter auf Lösungsmittelbasis aufzubewahren. Des Weiteren sind sie leicht und man kann sie immer wieder öffnen und verschließen.